Papierfabrik Eingabe Living Memory - Transmission (2.Version)

Zweite Eingabe- aus Sicherheitsgründen Ausstellung auf dem Fabrikareal selbst nicht möglich- >

Die bereits rudimentär aufgebauten Computer-3d-Modelle würde ich gerne weniger dokumentarisch, sondern noch fiktiver, als geplant, animieren. Schon während meinen Arbeiten für die ursprüngliche Form der Ausstellung, faszinierte mich bei der Arbeit am 3d-Modell das surrelale Erscheinungsbild, in welches die Fabrik durch die Übertreibung der Lichtstrahlen versetzt wird. Fasst man die Gebäude der Fabrik als Einheit auf, scheint es in bestimmten Lichtkonstellationen, einem riesigen Schiff ähnlich.
 

Eine Verlagerung bedingt auch eine adäquate Verpackung und allenfalls ein Vehikel- oder: das zu Verlagernde setzt sich selbst in Bewegung.  Anders als bei einem gewöhnlichen Trans-port, handelt es sich bei einer Trans-mission um eine höhere Aufgabe, eine Mission. Die Mission ist auch eine Sendung, ein Auftrag...auch die Verbreitung spielt eine Rolle. Auch schwingt in diesem Ausstellungskonzept wesentlich mehr Pathos  mit, vielleicht auch, weil es um die Hauptattraktion, die Räumlichkeiten der Fabrik selbst, beraubt ist.

   
   
In  halboffenen Transportkisten sind Animationen des Fabrikareals zu sehen, dass sich bereits stark von seinem urprünglichen Standort und Funktion entfernt hat und nun als grosser Komplex einem Schiff ähnlich durch den Raum, auf einem imaginären Wasser schwankt.
Einige der Lichtanimationen blinken Morse-Sequenzen. In manchmen Kisten steht kein Rahmen mehr sonder nur noch eine  Lichtquelle, die Signale sendet.